22.04.2005 Mitteilungsblatt - Amtsblatt
der Verbandsgemeinde Herxheim
Großartiger Renntag 2005 vor toller Zuschauerkulisse!
Pferderennen „uff Herxe“, ein Magnet in der Südpfalz für erholsame Freizeitgestaltung der gesamten Bevölkerung!
Wie man dem Sportteil des Pfälzer Tageblatt in der Tageszeitung Die Reinpfalz in der Montags-Ausgabe vom 11. April 2005 über den Galopp-Renntag schon aus der Überschrift: „Entwarnung kommt vom Präsidenten“ entnehmen konnte, zeichnet sich ein Schimmer am Horizont ab, denn Hermann-Josef Pfanger ist optimistisch, noch eine Lösung zu finden, weiterhin den Rennbahn-Standort Herxheim dem deutschen Pferderennsport zu erhalten.
Nachdem die Presse bereits hinlänglich über die Situation berichtete, welche sich nach dem Renntag am 4. September 2004 ergeben hatte, war alle Welt auf den Verlauf des einzigen Galopprenntages in diesem Jahr am 10. April 2005 gespannt.
Um es kurz zu machen, es war ein gelungener Renn-Nachmittag mit acht Galopprennen ohne Stürze auf einer von Bahnwart „Lui“ Adam und seinem Assistenten Rafko Susek besten präparierten Geläuf.
Dank einer großartigen Sponsorenpartnerschaft von befreundeten Unternehmen, welche es in diesem Maße mit einer Sponsorenpartnerschaft noch nie gegeben hat, waren die Rennpreise gesichert. Sponsoren aus nah und fern sind sehr daran interessiert, den wunderbaren Pferdesport der schnellen Vollblüter im schönen Waldstadion zu erhalten.
Der Totalisator-Wettumsatz, aus dem bisher die finanziellen Mittel über die Rennwettsteuer-Rückvergütung zur Förderung der Leistungszucht den Rennvereinen zu gute kam, bricht auf Grund einer völlig neuen Situation im geöffneten europäischen Wettspielmarkt weg, weswegen die Rennvereine als Veranstalter neue Wege gehen müssen, um zu überleben.
Die Herxheimer haben viele Freunde, was sich unter anderem darin äußerte, dass zum Beispiel die achtköpfige Startermannschaft des Internationalen Club Baden aus Baden-Baden mit ihrem Chef Hermann Gress an der Spitze und der Kölner Jockey-Diener Karl-Heinz Hofmann gänzlich auf ihr Honorar verzichteten.
Die Starterfelder waren im Sinne des derzeitigen auf der Trainingsliste stehenden Pferdebestandes gut belegt, dank umsichtiger Ausschreibungen. Erstmalig teilte der RRV die Dotierung in fünf Preisgelder auf, womit man dem Wunsche der Besitzertrainer erfüllte.
Viele freiwillige ehrenamtliche Helfer waren im Einsatz, um zum Gelingen eines derartigen aufwendigen Renntages beizutragen.
In sehr großer Zahl waren trotz kühler Witterung die Rennbahnbesucher aus nah und fern „uff Herxe“ gepilgert. Rennsport-Journalist Wolfgang Kanzler schrieb in der Kölner Fachzeitung Sport Welt: „Trotz einiger dicker Regenwolken und kühlen Temperaturen blieb es trocken und eine ansehnliche Besucherschar erschien beim Saisonstart und leider auch beim „Halali“ auf der beliebten Bahn in Herxheim zum 19. Deutsch-Französischen Renntag.
Beim vierten Rennen war die Bahn mit ca. 4000 Zuschauern bestens besucht, was für das große Engagement der Verantwortlichen im RRV spricht.
Der Wettumsatz von 53.691,00 € inklusive einer Außenwette von 9780,50 € entsprach, gemessen der Konkurrenzveranstaltungen in Bremen, Mülheim und München, dem Bundesdurchschnitt. Es wurden 6518 Wetten abgegeben.
Aus einer nicht mehr weg zu denkenden über 30köpfigen begeisterten Delegation aus der Herxheimer Partnergemeinde St. Apollinaire überreichte die „reine de St. Apollinaire“ und ihre beiden „dauphines“ dem Siegreiter Alexander Weis des Hauptereignis, dem Preis des Ministers für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau, Mainz – Preis der Sparkasse Südliche Weinstraße einen außergewöhnlichen schönen Pokal.
Zweifelsohne erwies sich ein Wettpechvögel Gewinnspiel der Spielbank Bad Dürkheim auf verlorene Wettscheine als eine gute Idee. Eine große Schar von Besuchern verfolgte nach dem letzten Rennen die Verlosung. Als Hauptpreis gab es ein Candlelight-Dinner für zwei Personen im Kurpark-Hotel Bad Dürkheim mit anschließendem Spielbank Besuch zu gewinnen. Dafür stellte das Spielbank-Management Jeton-Gutscheine im Wert von 100 € zur Verfügung.
Mit je zwei Siegen waren die Berufstrainer Trainer Waldemar Himmel aus Iffezheim sowie Mario Hofer aus Krefeld, die erfolgreichsten Akteure im Waldstadion.
Mit zwei Siegen im Sattel der 8jährigen Fuchs Stute Guidance und des 4jährigen braunen Wallach Wyvern war Steffi Hofer, die Tochter des Krefelder Berufstrainers Mario Hofer, erfolgreichste Rennreiterin.
Kommentare und Analysen zu den Rennen finden sie in der deutschen Galoppsportzeitung die Sport-Welt, Nummer 43 vom Dienstag, den 12. April 2005.
Die Ergebnisliste können Sie unter www.direktorium.de im Internet abrufen.
Autor: Peter Krauß
Zuletzt aktualisiert: 30.04.2008
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