25.04.2008   Mitteilungsblatt - Amtsblatt

                        der Verbandsgemeine Herxheim

                        Renntag, 6. April 2008

 




 

Renntag 6. April 2008

Dank allen Gönnern, Sponsoren, Besucher/innen,

Besitzer/innen, Trainer/innen, Reiterin/innen,

Fahrer/innen und den freiwilligen Helfern!

 

                                                                                           Foto: Helmut Dudenhöffer

Im Preis der Spedition Eichenlaub, Herxheim – Preis der Raiffeisenbank eG, Herxheim führt der 6jährige Braunschimmel Icambomit Steuermann Jan Palik nach der ersten Runde, jedoch verweisen ihn Earlsalsa (Rene Piechulek) und Tanimara (Alexander Weis)am Ziel um mehrere Längen auf den dritten Platz. 

Angemessen der Wetterlage mit einer Außentemperatur von kühlen 5 Grad C und sich abwechselnden Regenschauern

bis zum Start des 5. Rennens um 16.20 Uhr hatten, wie die Tageszeitung DIE RHEINPFALZ berichtete, immerhin etwa

2000 Zuschauer aus Nah und Fern den Weg zum Waldstadion gefunden. Ab ca. 17.30 Uhr blieb es trocken, was,

wiederum hoch erfreulich, sehr viele Besucher bis zum Ende der spannenden Rennkarte von sieben Galopp- und zwei

Trabrennen am Geläuf hielt.


Einmal mehr zeigte sich bei derartigen Witterungen, neben dem RRV-Festzelt, dass das  ausgezeichnet neu bewirtete

Tribünen-Restaurant, die Tabak-Lounge sowie das Wettbüro für Pferderennbahnen der Herxheimer Größenordnung als

eine enorme Bereicherung angenommen wird.  
   

Nach wie vor haben die Pferderennen der „gemischten Karte“ in „Herxe“ Kult-Status, weshalb auch die Frage nach dem

zweiten Renntag mehrfach zu hören war.

Mit 66 Startpferden bei den Galopprennen und 18 Startpferden bei den Trabern konnte die Führung des RRV sehr

zufrieden sein im Vergleich zu deutschen Großbahnen.

Weder von Berufstrainern und den vielen Besitzertrainern, welche das Rückgrat der Herxheimer Starterlisten bilden,

noch von Seiten der Besitzer/innen, der aktiven Reiter/innen und Fahrer/innen gab es Kritik.

Die Grasbahn hatte dank der Pflege von RRV-Präsidenten Hermann-Josef Pfanger eine Penetration von 3,4, was in der

Wertskala zwischen 3,0 und 4,4 „gut“ entspricht.

 

 

Wolfgang Brechtel aus Rohrbach, welcher die Galopper-Startmaschine wie auch das Traber-Startauto wartet, konnte

seine großen Bemühungen um das Fahrzeug nicht hinreichend erleben, da wegen der aufgeweichten Sandbahn die

Rennleitung die Traber mit Anfahren ohne Auto auf die Reise schickte. Am Tage vor dem Start wurden aus dem

Kraftstofftank des Traber-Startautos, was in stand by über Nacht an der Rennbahn parkte, 10 Liter Wasser abgelassen,

was zusätzlichen Arbeits- und Kostenaufwand mit sich brachte. Das Startauto war einsatzbereit überholt aus der Werkstatt zur Rennbahn überführt.

                                                                                            

Die Mitarbeit aller ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer kann, wie auch die Zuneigung der Gönner und Sponsoren

sowie dem gesamten Rennsport-Enthusiasten nicht genug gewürdigt werden. Allen sei Dank für diesen großartigen Renntag ohne Stürze und Verletzungen.

Dass beim Kassensturz im Zusammenhang mit der Witterung dieses Mal keine Freudentränen rannen, wissen alle jene

Vereinsmitglieder von Freiluft-Veranstaltungen auf der ganzen Welt. Im Endeffekt, im Vergleich zu den folgenden

Tagen, war  Petrus am 6. April 2008 in gewisser Weise noch sehr gnädig.              
  

Mit einer großen Delegation aus St. Apollinaire bekundeten die französischen und die deutschen Landsleute an diesem

inzwischen als Tradition geltenden Renntag im deutschen Rennkalender ihre enge Freundschaft.  

Ergebnisse der Galopprennen unter www.galopp-sport.de und mit Berichterstattung und Analysen in der Sport-Welt-Ausgabe Nummer 041 vom Dienstag, den 8. April 2008 sowie der Trabrennen unter www.hvt.de.

 

 

                                                                                        Foto: Helmut Dudenhöffer

 

Noch macht Andrea Glomba mit dem 7jährigen Fuchs-Wallach San Biago viel  Tempo  an der Spitze des Feldes im Rennen um das

20. Goldene Tabakblatt von Herxheim – Preis der Freunde des Deutschen Tabaks, vor weiteren neun Konkurrenten, in diesem

hinreisend packenden Herxheim-Klassiker um den wertvollen Ehrenpreis von Juwelier Ulrich Steiner über die Steher-Distanz von 2400m.

 



 

 

 

 


Autor: Peter Krauß

Zuletzt aktualisiert: 01.05.2008